Cubylink - Webinar

Warum machen wir das eigentlich noch manuell?

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Rückblick auf unser Webinar zu KI in der Energiewirtschaft

Die Energiewirtschaft steht vor einer klaren Realität: Prozesse werden komplexer, Datenmengen wachsen, regulatorische Anforderungen nehmen zu und gleichzeitig steigen die Erwartungen von Kundinnen, Kunden und Marktpartnern.

Genau darüber haben wir am 30. April 2026 in unserem Webinar „Warum machen wir das eigentlich noch manuell? Wie KI Prozesse bei Stadtwerken und EVUs automatisiert“ gesprochen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten von Microsoft, CubyLink und der HORIZONTE-Group haben wir gezeigt, wie künstliche Intelligenz heute bereits dazu beitragen kann, Prozesse in der Energiewirtschaft gezielt zu automatisieren, Teams zu entlasten und operative Abläufe effizienter zu gestalten.

Die zentrale Frage: Wie bleiben Energieversorger handlungsfähig?

Die Herausforderungen der Energiewende lassen sich ohne Digitalisierung kaum bewältigen. Der Wandel von analogen Strukturen hin zu einer digitalen, datengetriebenen Prozesslandschaft betrifft Stadtwerke, EVUs, Messstellenbetreiber und Verteilnetzbetreiber gleichermaßen.

Im Webinar wurde deutlich: Durch den Rollout intelligenter Messsysteme, Steuerboxen, neue Kundenbedürfnisse, Energy Sharing, CLS-Management und Störungsmanagement entsteht eine überwältigende Zunahme an Prozessen, Kontakten und operativen Aufgaben.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob Prozesse digitalisiert werden müssen, sondern wie schnell und wie intelligent dies geschehen kann.

KI als Entlastung für Fachbereiche

Ein wichtiger Schwerpunkt des Webinars lag auf der Frage, wie KI nicht als abstrakte Zukunftstechnologie, sondern als konkrete Unterstützung im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann.

Besonders relevant wurde dabei die Rolle von KI-Agenten, Prozessautomatisierung und Datenplattformen. Denn viele Anfragen, Aufgaben und Prozessschritte werden heute noch manuell bearbeitet – oft verteilt über verschiedene Systeme, E-Mails, Excel-Listen, CRM-, ERP- oder WFM-Lösungen.

Mit einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie lassen sich Anfragen strukturierter erfassen, priorisieren und teilweise automatisiert bearbeiten. Im Webinar wurde unter anderem gezeigt, wie Self-Service-Lösungen, Chatbots, Voicebots, Azure KI Vision und interne bzw. externe Fachkräfte gemeinsam eingesetzt werden können, um Prozessvolumen gezielt zu reduzieren.

Cuby-DPM: Prozesse automatisieren, ohne die Kontrolle zu verlieren

Ein konkreter Einblick wurde anhand von Cuby-DPM gegeben. Das System zeigt, wie Fachbereiche Prozesse schrittweise digitalisieren und automatisieren können – ohne dass jede Anpassung vollständig von der IT abhängig sein muss.

Cuby-DPM verbindet Prozessbeschreibungen, Aufgabenlogik, Schnittstellen, Workflows, Vorlagenkataloge und KI-Integration. Ziel ist es, eingehende Anliegen zum Beispiel per E-Mail, Sprache, Dokument, Chat oder Nachricht – automatisch zu erkennen, zu klassifizieren und in den passenden Prozess zu überführen.

Dabei bleibt ein wichtiger Grundsatz bestehen:

Der Mensch behält die Kontrolle.
KI unterstützt, beschleunigt und strukturiert aber valide Ergebnisse und fachliche Verantwortung bleiben transparent steuerbar.

Praxisbeispiel: iMSys-Wunscheinbau
Ein besonders anschauliches Beispiel war der Prozess rund um den Wunsch eines Kunden nach einem intelligenten Messsystem.
Je nachdem, ob die Anfrage beim Energieversorger oder beim Messstellenbetreiber eingeht, muss zunächst erkannt werden, welcher Prozesstyp vorliegt, welche Daten vorhanden sind, ob Zuständigkeiten geklärt werden müssen und ob eine manuelle oder automatisierte Weiterbearbeitung sinnvoll ist.
Das Beispiel hat gezeigt: Genau hier kann KI helfen, Anfragen schneller einzuordnen, fehlende Informationen zu identifizieren, relevante Daten aus bestehenden Systemen zu beschaffen und den nächsten Prozessschritt vorzubereiten.

Was wir aus dem Webinar mitnehmen
Das Webinar hat klar gemacht: KI in der Energiewirtschaft ist kein reines Zukunftsthema mehr. Sie kann bereits heute konkrete Mehrwerte schaffen - vor allem dort, wo hohe Prozessvolumen, wiederkehrende Aufgaben und komplexe Datenstrukturen aufeinandertreffen.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

1. Digitalisierung ist die Grundlage für Handlungsfähigkeit.
Ohne strukturierte Daten, klare Prozesse und verknüpfte Systeme wird die steigende Komplexität kaum beherrschbar sein.

2. KI kann Fachbereiche spürbar entlasten.
Vor allem bei der Klassifizierung von Anfragen, der Informationsbeschaffung, der Prozesssteuerung und der Kommunikation mit Kunden oder Marktpartnern entstehen große Potenziale.

3. Automatisierung braucht Prozessverständnis.
Nur wer seine Prozesse kennt, kann sie gezielt digitalisieren und sinnvoll automatisieren.

4. Der Mensch bleibt zentral.
KI ersetzt nicht die fachliche Verantwortung, sondern unterstützt Teams dabei, schneller, strukturierter und effizienter zu arbeiten.

Webinar-Aufzeichnung ansehen

Für alle, die nicht live dabei sein konnten – oder einzelne Inhalte noch einmal vertiefen möchten – steht die Aufzeichnung des Webinars auf unserer Landing Page zur Verfügung.

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Sie möchten wissen, welche Prozesse in Ihrem Unternehmen automatisiert werden können?

Gerne unterstützen wir Sie dabei, konkrete Potenziale in Ihrer Prozesslandschaft zu identifizieren – von ersten Use Cases bis zur Umsetzung mit KI, Datenplattformen und Cuby-DPM.

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